Portal-Leitfaden
Autofotos für mobile.de, AutoScout24 und Kleinanzeigen: Was die Portale verlangen
Autofotos für mobile.de, AutoScout24 und Kleinanzeigen: Hier steht, was die Portale auf ihren Hilfeseiten selbst verlangen, was sich nicht belegen ließ und wie ein Autohaus jedes Fahrzeug in einem Durchgang für alle Portale fotografiert.
Welche Fotos verlangen mobile.de, AutoScout24 und Kleinanzeigen?
Wer Autofotos für mobile.de und AutoScout24 vorbereitet, will vor allem zwei Dinge wissen: wie viele Bilder ins Inserat dürfen und in welcher Form. Die Tabelle zeigt, was wir auf den Hilfeseiten der Portale selbst gefunden haben. Wo eine Zahl fehlt, haben wir sie nicht geraten.
| Portal | Was die Hilfeseite sagt | Nicht angegeben oder nicht belegt |
|---|---|---|
| AutoScout24, Händler | Alle Inseratsarten (Basic, Plus, Premium, Platinum) enthalten bis zu 50 Fahrzeugbilder ohne Zusatzkosten. Mindestens 15 Bilder sollten Sie hochladen. Dateiformat: JPG oder BMP. | Mindestauflösung und Seitenverhältnis stehen auf den geprüften Seiten nicht. |
| Kleinanzeigen | Erlaubt sind die Formate jpg, gif, heic und png. Ein Bild darf höchstens 12 MB groß sein. Private Fahrzeuganzeigen mit dem Plus-Paket erlauben bis zu 40 Bilder. | Eine Obergrenze für das kostenlose Basis-Paket nennt die Hilfeseite nicht. |
| mobile.de | Die Hilfeseiten ließen sich bei unserer Prüfung nicht abrufen. | Bildanzahl, Dateigröße und Format: bitte im Inserieren-Assistenten nachsehen. Ältere Angaben im Netz widersprechen sich. |
Quellen: AutoScout24-Händlerportal (Fotoguide, Suchalgorithmus, Inserate) und Kleinanzeigen-Hilfe, geprüft am 2. November 2026. Portale ändern Limits und Pakete. Prüfen Sie die Zahl im Upload-Fenster, bevor Sie eine ganze Fahrzeugstrecke vorbereiten.
In welcher Reihenfolge gehören die Fotos ins Inserat?
AutoScout24 schreibt im Händlerportal: „Das erste Bild ist das wichtigste.“ Auf allen drei Portalen sieht der Interessent in der Trefferliste zuerst nur dieses eine Bild, deshalb entscheidet es über den Klick.
Bewährt hat sich eine feste Reihenfolge, die in jedem Inserat gleich ist:
- Bild 1: Frontansicht von schräg vorn, Fahrerseite.
- Bild 2 bis 8: die übrigen Außenansichten rund ums Fahrzeug.
- Bild 9 bis 14: Innenraum, Cockpit mit Kilometerstand, Sitze, Kofferraum.
- Danach: Details wie Felgen, Reifenprofil, Ausstattung und jeder Mangel.
Wo genau Sie für jede Ansicht stehen, zeigt die Shotliste für Autohäuser. Mit 15 Bildern erfüllen Sie die Empfehlung von AutoScout24 bereits, mit 20 bis 30 zeigen Sie, was ein Käufer sonst vor Ort prüfen würde.
Was gehört laut AutoScout24 nicht aufs Foto?
Der Fotoguide von AutoScout24 nennt mehrere Punkte, die für jedes Portal sinnvoll sind:
- Neutraler, ruhiger Hintergrund mit genug Platz um das Auto.
- Keine anderen Fahrzeuge, Gegenstände oder Personen im Bild.
- Gleichmäßiges Licht von allen Seiten, also Studiolicht oder Tageslicht, etwa morgens oder am späten Nachmittag.
- Keine erkennbare Jahreszeit, zum Beispiel durch Schnee.
- Gerade stehende Räder bei Front-, Seiten- und Heckansicht.
- Keine nachträglich eingefügten Logos, Störer oder Telefonnummern. Sie lenken laut AutoScout24 nur ab.
Zum Kennzeichen sagt der Fotoguide nichts. Wie Händler und Privatverkäufer damit umgehen, steht im Ratgeber Kennzeichen auf Autofotos unkenntlich machen.
Wie fotografiert ein Autohaus einmal für alle Portale?
Die Limits unterscheiden sich von Portal zu Portal. Der einfachste Weg ist deshalb ein Durchgang mit dem vollen Satz: Sie fotografieren jedes Fahrzeug einmal mit 20 bis 30 Bildern in fester Reihenfolge und laden dort, wo das Limit kleiner ist, die ersten Bilder dieser Reihenfolge hoch. Die Auswahl ändert sich nie, nur die Anzahl.
Genau dafür ist CarShots gebaut. Ihr Team fotografiert jedes Auto mit dem Handy, im Browser oder in der CarShots-iOS-App. Umrisse auf dem Bildschirm zeigen, wo man für jede Außenansicht steht. Jedes Foto kommt nach etwa 20 Sekunden auf einem sauberen Hintergrund zurück, und die Fotos laden und verarbeiten, während die nächste Ansicht aufgenommen wird. Aus 20 Studio-, Showroom-, Outdoor- und Szenen-Hintergründen nehmen Sie bei jedem Auto denselben, damit Ihre Inserate zusammenpassen. Eigene Showroom-Hintergründe auf Anfrage per E-Mail. Mehr dazu auf der Seite Autohintergründe.
Wie die Bilder zum Portal kommen, hängt von Ihrer Inseratsverwaltung ab. CarShots liefert jedes Foto und jedes Auto als Download (einzeln oder als Zip) und gibt Bilder und Videos per CSV- oder XML-Feed oder SFTP-Upload an Ihre Website oder Ihr DMS weiter. Eine API und eine direkte Anbindung an ein Portal gibt es nicht.
Wie zeigen Sie Mängel und Ausstattung im Portal?
Käufer vergleichen in der Trefferliste Dutzende Inserate. Ein Inserat gewinnt Vertrauen, wenn es auch zeigt, was nicht perfekt ist.
- Mängel: Dellen, Kratzer und Steinschläge einmal weit und einmal nah fotografieren. Was Sie zeigen, müssen Sie am Telefon nicht erklären.
- Ausstattung: Schiebedach, dritte Sitzreihe, Anhängerkupplung, Navigation: je ein Bild, wenn es ein Verkaufsargument ist.
- Motorraum und Kofferraum: AutoScout24 empfiehlt dafür den Blitz.
- Kilometerstand: Zündung an, Anzeige gerade und ohne Spiegelung.
Retuschieren Sie nie den Zustand des Autos weg. Ein Hintergrund darf ersetzt werden, ein Kratzer bleibt sichtbar.
Was gilt für Privatverkäufer, was für Händler?
Für Privatverkäufer ist die Anzahl der Bilder eine Paketfrage: Auf Kleinanzeigen erlaubt das Plus-Paket für private Fahrzeuganzeigen bis zu 40 Bilder. Wer privat verkauft, findet die Aufnahmeschritte im Ratgeber Auto fotografieren für den Verkauf und den ganzen Ablauf unter Auto privat verkaufen.
Für Händler ist die Anzahl dagegen selten die Grenze, sondern die Zeit: 20 bis 30 Bilder pro Auto, für jedes Fahrzeug im Bestand, in gleicher Qualität. Wer das von Hand macht, verliert pro Fahrzeug Minuten, die im Verkauf fehlen.
Checkliste: Was prüfen Sie vor dem Upload?
Gehen Sie diese Punkte durch, bevor die Fotos ins Portal wandern:
Bildformat
Für AutoScout24 JPG oder BMP, für Kleinanzeigen jpg, gif, heic oder png. Am sichersten ist JPG.
Dateigröße
Auf Kleinanzeigen höchstens 12 MB pro Bild. Beim Rest im Upload-Fenster nachsehen, bevor Sie hundert Dateien vorbereiten.
Reihenfolge
Das Titelbild zuerst, danach immer dieselbe Folge. So lassen sich zwei Autos im Bestand auf einen Blick vergleichen.
Störendes im Bild
Andere Fahrzeuge, Personen, Telefonnummern, Logos und das Kennzeichen kontrollieren.
Gleicher Hintergrund
Ein Hintergrund pro Standort, bei allen Autos. Das wirkt wie ein Ausstellungsraum.
Häufige Fragen
Wie viele Fotos darf ich bei AutoScout24 hochladen?
Händler dürfen in allen Inseratsarten bis zu 50 Fahrzeugbilder ohne Zusatzkosten hochladen. AutoScout24 empfiehlt auf der Seite zum Suchalgorithmus mindestens 15 Bilder.
Welches Dateiformat nimmt AutoScout24 an?
Der Fotoguide für Händler nennt JPG oder BMP. Wenn Sie nur ein Format vorbereiten wollen, nehmen Sie JPG.
Wie viele Bilder erlaubt mobile.de pro Inserat?
Das konnten wir nicht belegen, weil die Hilfeseiten bei unserer Prüfung nicht abrufbar waren und ältere Angaben im Netz sich widersprechen. Die aktuelle Zahl zeigt der Inserieren-Assistent in Ihrem mobile.de-Konto.
Welche Bildformate und welche Größe gelten bei Kleinanzeigen?
Laut Kleinanzeigen-Hilfe sind jpg, gif, heic und png erlaubt, und ein Bild darf höchstens 12 MB groß sein.
Braucht ein Autohaus ein Fotostudio für Portalbilder?
Nein. AutoScout24 verlangt einen neutralen, ruhigen Hintergrund und gleichmäßiges Licht, das erreichen Sie auch mit Tageslicht. Mit CarShots genügt ein Handy, ein Hintergrund wird nachträglich auf das Foto gelegt.
Quellen
- AutoScout24 Händlerportal: Der Fotoguideautoscout24.de
- AutoScout24 Händlerportal: Suchalgorithmus bei AutoScout24autoscout24.de
- AutoScout24 Händlerportal: Inserate, die 7 goldenen Regelnautoscout24.de
- Kleinanzeigen Hilfe: Wie füge ich Bilder zu meiner Anzeige hinzu?hilfe.kleinanzeigen.de
- Kleinanzeigen Hilfe: Pakete für private Fahrzeuganzeigenhilfe.kleinanzeigen.de
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