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Shotliste

Fahrzeugfotos im Autohaus: Die Shotliste mit allen Perspektiven

Die Perspektiven, die jedes Inserat braucht: acht Außenansichten in einem Rundgang, dann Innenraum und Details. Hier steht, wo Ihre Mitarbeiter für jede Aufnahme stehen, auf welcher Höhe das Handy sitzt und wie Sie die Liste im Autohaus verbindlich machen.

Welche Perspektiven gehören in jedes Fahrzeuginserat?

Fotografieren Sie jedes Fahrzeug nach derselben Liste: acht Außenansichten in einem Rundgang, dann fünf Innenraumfotos, dann die Details. Das sind 21 Bilder, bei besonderer Ausstattung oder Gebrauchsspuren mehr, und sie decken ab, was ein Interessent auf dem Hof prüfen würde. Das Titelbild ist die Dreiviertelansicht von schräg vorn auf der Fahrerseite. Sie zeigt Front und Seite in einem Bild.

Die Tabelle ist die vollständige Liste in Aufnahmereihenfolge. Drucken Sie sie aus und legen Sie sie zu den Schlüsseln, bis das Team sie auswendig kann.

Nr.AufnahmeStandortZeigt
1Front schräg, FahrerseiteVordere Fahrerecke, etwa 45 Grad zur FrontTitelbild: Front und Seite in einem Bild
2Fahrerseite, ProfilRechtwinklig zur FahrzeugmitteLänge, Stand und jedes Blech dieser Seite
3Heck schräg, FahrerseiteHintere Fahrerecke, etwa 45 Grad zum HeckHeckgestaltung, Typbezeichnung, Räder
4Heck, frontalMittig hinter dem Auto, KennzeichenmitteRückleuchten, Stoßfänger, Auspuff
5Heck schräg, BeifahrerseiteHintere BeifahrereckeDie andere Heckecke und das Seitenteil
6Beifahrerseite, ProfilRechtwinklig zur FahrzeugmitteSchäden, die von der Fahrerseite nicht zu sehen sind
7Front schräg, BeifahrerseiteVordere BeifahrereckeGegenstück zum Titelbild
8Front, frontalMittig vor dem AutoKühlergrill, Scheinwerfer, Stoßfänger
9Cockpit von der RückbankMittig hinten, Blick nach vornArmaturenbrett, Display, Lenkrad
10Fahrersitz durch die offene TürAußen an der FahrertürSeitenwange, Lenkradkranz, Pedale
11BeifahrersitzAußen an der BeifahrertürMittelkonsole und Sitzzustand
12RückbankOffene hintere Tür, quer über die SitzeBeinfreiheit und Polster
13KofferraumMittig hinter dem Heck, Klappe offenLaderaum, auch mit umgeklappten Sitzen

Wie fotografieren Sie die acht Außenperspektiven?

Gehen Sie das Auto einmal in dieser Reihenfolge ab und Sie laufen nie zurück: die Fahrerseite entlang, über das Heck, die Beifahrerseite hinauf und am Ende vor die Front. Das Handy bleibt quer und auf derselben Höhe.

  1. Front schräg, Fahrerseite

    Stehen Sie an der vorderen Fahrerecke, etwa 45 Grad zwischen Front und Seite, sodass Sie den ganzen Grill und die ganze Seite sehen. Lenken Sie weg von sich, damit die Felge der Vorderachse zur Kamera zeigt.

  2. Fahrerseite, Profil

    Rechtwinklig zur Fahrzeugmitte, auf Höhe der Lücke zwischen Vorder- und Hintertür. Räder gerade, Handy auf Höhe der Türgriffe, beide Stoßfänger im Bild.

  3. Heck schräg, Fahrerseite

    Dasselbe von hinten: rund 45 Grad zwischen Heck und Seite. Die komplette Rückleuchte und der Großteil des Stoßfängers sollen zu sehen sein.

  4. Heck, frontal

    Direkt hinter dem Auto, auf das Kennzeichen zentriert. Beide Rückleuchten sollen gleich groß wirken. Wenn nicht, einen Schritt zur Seite.

  5. Heck schräg, Beifahrerseite

    Spiegeln Sie Aufnahme 3 von der Beifahrerseite, mit gleichem Abstand und gleicher Höhe, damit beide Heckecken im Inserat zusammenpassen.

  6. Beifahrerseite, Profil

    Spiegeln Sie Aufnahme 2. Lassen Sie sie nicht aus: Ein Kratzer auf dieser Seite ist auf keinem anderen Bild zu sehen.

  7. Front schräg, Beifahrerseite

    Spiegeln Sie Aufnahme 1. Lenken Sie dafür zur anderen Seite oder lassen Sie die Räder gerade, wenn Sie nicht noch einmal einsteigen möchten.

  8. Front, frontal

    Zum Schluss mittig vor das Auto, zentriert auf Grill oder Emblem. Prüfen Sie, dass beide Scheinwerfer gleich groß aussehen.

Welche Perspektive ist die beste für ein Autofoto?

Für ein Inserat die Dreiviertelansicht von schräg vorn, Fahrerseite. Sie zeigt Kühlergrill, Scheinwerfer, die ganze Seite, beide Räder auf dieser Seite und die Dachlinie. Wer in der Trefferliste blättert, erkennt das Auto auf einen Blick. AutoScout24 schreibt im Händlerportal: „Das erste Bild ist das wichtigste.“ Machen Sie die Dreiviertelansicht deshalb bei jedem Auto zum ersten Bild.

Vier Regeln verbessern jede Perspektive:

  • Auf Türgriffhöhe fotografieren. Aus Augenhöhe schauen Sie auf Haube und Dach herab, das Auto wirkt kleiner. Zu tief, und die Front wird riesig.
  • Zurückgehen und heranzoomen. Dicht davor mit Weitwinkel bläht sich der vordere Stoßfänger auf. Nehmen Sie 2x, wenn der Platz reicht. Warum, erklärt der Ratgeber zu den Kameraeinstellungen.
  • Den Horizont gerade halten. Ein schiefes Auto wirkt, als stünde es am Hang.
  • Rand lassen. Nie einen Spiegel, Stoßfänger oder das Dach abschneiden. Etwas Luft um das Auto fängt einen Zuschnitt des Portals ab.

Welche Innenraumfotos braucht ein Fahrzeuginserat?

Innenraumfotos beantworten, was von außen nicht zu sehen ist: Zustand, Verschleiß, Platz und Ausstattung. Öffnen Sie die Türen, starten Sie das Auto, damit Display und Instrumente leuchten, und nehmen Sie die 1x-Kamera. Das Ultraweitwinkel passt mehr ins Bild, biegt aber Armaturenbrett und Türkanten. Reihenfolge:

  1. Cockpit von der Rückbank

    Mittig auf die Rückbank setzen oder knien und das gesamte Armaturenbrett, das Display und das Lenkrad aufnehmen. Das Lenkrad vorher gerade stellen, damit das Emblem waagerecht steht.

  2. Fahrersitz durch die offene Tür

    Tür ganz öffnen, kurz außerhalb stehen. Sitz, Lenkrad, Türverkleidung und Pedale in einem Bild. Hier zeigt sich Verschleiß zuerst: Sitzwange, Lenkradkranz, Gummi auf den Pedalen.

  3. Beifahrersitz

    Dasselbe durch die Beifahrertür. Es zeigt die Mittelkonsole und den Zustand des Sitzes.

  4. Rückbank

    Durch eine hintere Tür quer über die Sitze, so tief, dass die Beinfreiheit zu erkennen ist. Hat das Auto eine dritte Reihe, klappen Sie sie hoch und ergänzen ein Bild.

  5. Kofferraum

    Klappe öffnen und von hinten geradeaus fotografieren. Lassen sich die Sitze umlegen, kommt ein Bild mit umgeklappter Rückbank dazu.

Welche Detailfotos braucht ein Inserat noch?

Details machen aus einem schönen Bildersatz ein Inserat, dem ein Interessent vertraut. Gehen Sie nah heran, setzen Sie das Detail in die Bildmitte und tippen Sie zum Fokussieren darauf.

  • Kilometerstand: Motor starten, damit die Anzeige leuchtet und die Warnleuchten verlöschen, dann gerade und ohne Spiegelung.
  • Räder und Reifen: auf Höhe der Nabenkappe, bei unterschiedlichen Rädern jedes einzeln, bei einem Reifen das Profil.
  • Leuchten: Scheinwerfer und Rückleuchten nah, bei LED-Signatur eingeschaltet.
  • Display: Startbildschirm, Navigation oder Rückfahrkamera.
  • Ausstattung: Schiebedach, Anhängerkupplung, Soundsystem, alles, was den Verkauf unterstützt.
  • Motorraum: Haube auf, von vorn. Ein sauberer Motorraum sagt, dass das Auto gepflegt wurde. AutoScout24 empfiehlt für Motor- und Kofferraum den Blitz.
  • Schlüssel: alle zusammen. Käufer wollen wissen, wie viele dabei sind.
  • Mängel: Dellen und Kratzer, erst weit, dann nah.

Wie weit stehen Sie vom Auto entfernt, wie hoch hält man das Handy?

Orientieren Sie sich am Bild statt am Maßband: Bei Seiten- und Eckansichten soll das Auto etwa drei Viertel der Bildbreite füllen, mit Luft über dem Dach und unter den Reifen. Für einen Mittelklasse-Kombi oder SUV heißt das ungefähr:

  • Rund neun Meter Abstand mit der 2x-Kamera oder einer 50-mm-Optik an der Vollformatkamera. So wirken die Proportionen am natürlichsten. Nehmen Sie das, wo der Hof es hergibt.
  • Rund viereinhalb Meter bei 1x. Gut auf einem engen Hof. Gehen Sie nicht näher heran, um das Bild zu füllen, und halten Sie das Handy gerade.
  • Mehr bei Transportern und Pick-ups, die einige Meter länger sind.

Die Höhe ist bei allen Außenaufnahmen die der Türgriffe, bei den meisten Autos etwa Hüfthöhe. Bei hohen Transportern halten Sie das Handy auf Höhe der Türmitte. Nehmen Sie bei jedem Auto dieselbe Höhe, damit der Bestand zusammenpasst.

Wie bleiben die Perspektiven bei jedem Fahrzeug gleich?

Einheitliche Perspektiven lassen den Bestand wie aus einem Haus wirken und machen Autos beim Blättern vergleichbar. Dafür braucht es wenig:

  • Eine Liste, eine Reihenfolge für jedes Auto: die Tabelle oben.
  • Einen Foto-Platz. Markieren Sie mit Klebeband oder Lackpunkten, wo die Räder stehen und wo fotografiert wird.
  • Ein Objektiv und eine Höhe für alle Außenansichten.
  • Ein Titelbild: Dreiviertelansicht, Fahrerseite.

Geführte Aufnahme übernimmt das Merken. In CarShots zeigt ein Umriss auf dem Bildschirm, wo man für jede Außenansicht steht. So rahmt jeder Mitarbeiter mit dem Handy das Auto gleich. Jedes Foto kommt nach etwa 20 Sekunden auf einem sauberen Hintergrund zurück, und Sie nehmen bei allen Autos denselben von 20 Hintergründen. Mehr dazu auf der Seite Autohintergründe.

Welche Perspektiven sollten Sie im Inserat vermeiden?

Manche Perspektiven sehen in sozialen Medien gut aus und schaden dem Inserat:

  • Ultraweitwinkel aus der Nähe. Mit 0,5x aus wenigen Metern bläht sich der nächste Teil des Autos auf.
  • Hohe Winkel aus Augenhöhe. Das Auto schrumpft, das Bild füllt sich mit Haube und Dach.
  • Extrem tiefe Winkel. Das Auto sieht anders aus als auf dem Hof. Sparen Sie sich das für Anzeigen.
  • Andere Autos im Bild. Ein fremder Stoßfänger in der Ecke lässt das Inserat wie einen vollen Hof aussehen.
  • Schiefe Bilder. Ein schräger Horizont wirkt im Inserat nur windschief.

Tipps zu Licht, Spiegelungen und Hintergrund finden Sie bei den Tipps zur Autofotografie.

Häufige Fragen

Welche Perspektive ist für Autofotos die beste?

Die Dreiviertelansicht von schräg vorn, Fahrerseite. Sie zeigt Front und Seite in einem Bild und ist deshalb das beste Titelbild für jedes Inserat.

Wie viele Fotos sollte ein Autohaus pro Fahrzeug aufnehmen?

Mindestens die 21 Bilder dieser Shotliste. AutoScout24 empfiehlt mindestens 15 Bilder und erlaubt Händlern bis zu 50 ohne Zusatzkosten. Bei besonderer Ausstattung oder Gebrauchsspuren nehmen Sie mehr.

Sollen die Vorderräder bei Autofotos eingeschlagen sein?

Bei den Dreiviertelansichten von vorn ja, damit die Felge zur Kamera zeigt. Bei Front-, Seiten- und Heckansicht stehen die Räder gerade, so nennt es auch der AutoScout24-Fotoguide.

In welcher Höhe fotografiert man Autos?

Auf Höhe der Türgriffe, bei den meisten Autos etwa Hüfthöhe. Bei hohen Transportern in Türmitte. Nehmen Sie bei jedem Fahrzeug dieselbe Höhe.

In welcher Reihenfolge fotografiert man ein Auto?

Erst die acht Außenansichten in einem Rundgang, dann der Innenraum, dann Details und Mängel. Laden Sie die Bilder in dieser Reihenfolge hoch, mit der Dreiviertelansicht zuerst.

Muss das Kennzeichen auf den Inseratsfotos zu sehen sein?

Nein. Viele Händler lassen es weg oder verdecken es, damit jedes Inserat einheitlich aussieht. Wie das geht und worauf Sie achten sollten, steht im Ratgeber Kennzeichen auf Autofotos unkenntlich machen.

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