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Leasingrechner fürs Auto: Leasingrate und Kreditrate berechnen

Berechnen Sie die monatliche Leasingrate aus Preis, Sonderzahlung, Restwert, Laufzeit und Zins, oder schalten Sie auf Finanzierung um und sehen Sie die Kreditrate. Preise mit MwSt., Ergebnis sofort, ohne Konto.

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Der Restwert ist ein Anteil davon.

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Laufzeit

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In Prozent des Listenpreises, am Vertragsende.

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Geschätzte Leasingrate

452 €/Monat

36 Monate, 3.452 € bei Vertragsbeginn fällig

Restwert
14.400 €
Finanzierter Betrag
27.000 €
Wertverlust pro Monat
350,00 €
Zinsanteil pro Monat
101,78 €
Fällig bei Vertragsbeginn
3.452 €
Leasingkosten gesamt
19.264 €

Eine Schätzung, kein Leasingangebot. Restwert und Zins legt die Leasinggesellschaft fest, sie ändern sich laufend.

Was rechnet der Leasingrechner, und was nicht?

Der Leasingrechner kennt zwei Modi. Leasing rechnet ein Leasing mit festem Restwert: Sie zahlen über die Laufzeit den Wertverlust des Fahrzeugs bis zum Restwert ab, dazu Zinsen auf das Geld, das im Auto steckt. Das passt zum Restwertleasing und, als Annäherung, zu einer Ballonfinanzierung mit Schlussrate. Finanzierung rechnet einen klassischen Autokredit ohne Schlussrate: Kaufpreis minus Anzahlung und Altfahrzeug, verteilt auf die Laufzeit zu Ihrem Sollzins.

Alle Preise verstehen sich inklusive MwSt., so wie Privatkunden sie im Autohaus sehen. Nicht enthalten sind Leistungen, die ein Full-Service-Privatleasing zusätzlich in die Rate packt: Wartung, Verschleiß, Versicherung, Kfz-Steuer, Reifen. Auch Mehr- und Minderkilometer beim Kilometerleasing kann der Rechner nicht vorhersagen. Überführung und Zulassung tragen Sie unter Nebenkosten ein, dann erscheinen sie im Betrag, der bei Vertragsbeginn fällig ist.

Wie berechnet man eine Leasingrate?

Jede Leasingrate besteht aus zwei Teilen: dem Wertverlust, den Sie abfahren, und dem Zins auf das gebundene Kapital. So geht der Rechner vor:

  1. Finanzierten Betrag ermitteln

    Hauspreis plus eingerechnete Gebühren, minus Sonderzahlung und Wert Ihres Altfahrzeugs. Das ist der Betrag, den die Leasinggesellschaft vorfinanziert.

  2. Restwert abziehen und auf die Monate verteilen

    Der Restwert ist ein Prozentsatz des Listenpreises. Finanzierter Betrag minus Restwert ergibt den Wertverlust. Geteilt durch die Monate ist das der Tilgungsanteil jeder Rate.

  3. Zinsen auf das gebundene Kapital addieren

    Im Schnitt ist während der Laufzeit die Mitte zwischen finanziertem Betrag und Restwert gebunden. Darauf rechnet der Rechner den Jahreszins, geteilt durch zwölf. Die Summe aus Wertverlust und Zinsanteil ist die Leasingrate.

  4. Fälligen Betrag bei Vertragsbeginn zusammenzählen

    Sonderzahlung, Nebenkosten und die erste Rate. Die Leasingkosten gesamt sind dieser Betrag plus alle weiteren Raten.

Leasingrate berechnen: ein Beispiel mit 30.000 Euro

Ein Neuwagen mit 30.000 Euro Listenpreis, zum Listenpreis geleast, 3.000 Euro Sonderzahlung, 36 Monate, Restwert 50 Prozent, Leasingzins 6 Prozent im Jahr:

  • Finanzierter Betrag: 30.000 minus 3.000 = 27.000 Euro
  • Restwert: 50 Prozent von 30.000 = 15.000 Euro
  • Wertverlust: (27.000 minus 15.000) geteilt durch 36 = 333,33 Euro im Monat
  • Zinsanteil: gebunden sind im Schnitt (27.000 plus 15.000) geteilt durch 2 = 21.000 Euro; 6 Prozent davon im Jahr sind 105 Euro im Monat
  • Leasingrate: rund 438 Euro im Monat

Bei Vertragsbeginn sind Sonderzahlung und erste Rate fällig, zusammen rund 3.438 Euro. Über 36 Monate zahlen Sie rund 18.780 Euro, das Auto geben Sie danach zurück oder lösen es zum Restwert ab.

Zum Vergleich die Finanzierung: dieselben 27.000 Euro als Autokredit über 60 Monate zu 6 Prozent Sollzins ergeben rund 522 Euro im Monat, und das Auto gehört Ihnen am Ende. Echte Angebote rechnen Zinsen meist exakt nach Restschuld, mit Gebühren und eigenen Restwerten. Ihr Ergebnis kann daher um einige Euro abweichen; der Rechner zeigt die Größenordnung.

Kilometerleasing oder Restwertleasing, privat oder gewerblich?

Beim Kilometerleasing vereinbaren Sie eine Laufleistung. Den Restwert kalkuliert die Leasinggesellschaft, das Risiko eines schwächeren Gebrauchtwagenmarkts liegt bei ihr. Abgerechnet werden am Ende Mehr- oder Minderkilometer und Schäden über normalen Verschleiß hinaus. Den Restwert sehen Sie oft gar nicht im Vertrag; für den Rechner nehmen Sie dann einen Schätzwert und vergleichen die Rate mit dem Angebot.

Beim Restwertleasing steht der Restwert im Vertrag, und Sie stehen dafür ein: Bringt das Auto am Ende weniger, zahlen Sie die Differenz. Ein solcher Vertrag gilt nach § 506 Abs. 2 Nr. 3 BGB als entgeltliche Finanzierungshilfe. Damit gelten weitgehend die Regeln für Verbraucherdarlehen, darunter das Widerrufsrecht (§ 495 BGB) mit einer Frist von 14 Tagen (§ 355 BGB).

Die Sonderzahlung senkt die Rate, ist aber verloren, wenn das Auto früh gestohlen oder zerstört wird; prüfen Sie dann die GAP-Deckung. Beim Gewerbeleasing rechnen Händler meist mit Nettopreisen. Tragen Sie dann Nettowerte ein, die Rate ist dann ebenfalls netto.

Sollzins oder effektiver Jahreszins: Welchen Zins tragen Sie ein?

In Angeboten stehen zwei Zinsen. Der Sollzins ist der reine Zins auf den geliehenen Betrag. Der effektive Jahreszins enthält zusätzlich Kosten wie Bearbeitungsgebühren und ist der Wert, mit dem Sie Angebote vergleichen. Die Verbraucherzentrale nennt ihn den tatsächlichen Preis eines Kredits.

Der Rechner teilt den eingegebenen Zins durch zwölf, so wie ein Sollzins wirkt. Tragen Sie den Sollzins ein und eingerechnete Gebühren separat, dann kommen Sie dem Angebot am nächsten. Nehmen Sie den effektiven Jahreszins, liegt die Schätzung etwas höher. Vorsicht bei Null-Prozent-Angeboten mit hoher Schlussrate: Die Verbraucherzentrale warnt, dass diese Ballonrate oft nur mit einem neuen Kredit zu bezahlen ist.

Für Autohäuser: Wer Fahrzeuge mit Monatsrate bewirbt, braucht dazu ein Preisschild mit Gesamtpreis und Fotos, die überzeugen. Saubere Bilder ohne Studio liefert der Hintergrund-Tausch für Autofotos; die Preise finden Sie unter Preise.

Häufige Fragen

Wie berechnet man eine Leasingrate?

Finanzierter Betrag (Preis minus Sonderzahlung) minus Restwert, geteilt durch die Monate, ergibt den Wertverlust pro Monat. Dazu kommen Zinsen auf das im Schnitt gebundene Kapital, also auf die Mitte zwischen finanziertem Betrag und Restwert. Beides zusammen ist die Rate.

Lohnt sich eine hohe Sonderzahlung beim Leasing?

Sie senkt die Rate und die Zinsen, weil weniger Kapital gebunden ist. Wird das Auto aber früh gestohlen oder zerstört, ist die Sonderzahlung in der Regel weg. Viele Privatkunden halten sie deshalb niedrig.

Welchen Restwert soll ich im Leasingrechner eingeben?

Den aus dem Angebot, wenn er genannt ist. Beim Kilometerleasing steht er oft nicht im Vertrag; nehmen Sie dann einen Schätzwert und passen Sie ihn an, bis die Rate zum Angebot passt. So sehen Sie, mit welchem Restwert die Leasinggesellschaft ungefähr rechnet.

Ist Leasing günstiger als ein Autokredit?

Die Rate ist meist niedriger, weil Sie nur den Wertverlust bis zum Restwert zahlen. Dafür gehört Ihnen das Auto am Ende nicht. Schalten Sie im Rechner auf Finanzierung um und vergleichen Sie Rate, Gesamtkosten und was Ihnen am Ende bleibt.

Kann ich einen Leasingvertrag widerrufen?

Ein Restwertleasing mit Privatkunden gilt als entgeltliche Finanzierungshilfe (§ 506 Abs. 2 Nr. 3 BGB); dafür gilt das Widerrufsrecht für Verbraucherdarlehen mit 14 Tagen Frist. Ob das auch für Ihren Kilometerleasingvertrag gilt, sagt Ihnen die Widerrufsbelehrung im Vertrag.

Kostet der Rechner etwas?

Nein. Er ist kostenlos und ohne Konto. Die Rechnung läuft in Ihrem Browser.

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